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Baukultur neu denken:

Ingenieurkunst zwischen Fortschritt und Verantwortung

Ich bin promovierter Bauingenieur mit einer tiefen Leidenschaft für die Erforschung der Baukultur meines Berufs. Im Angesicht des 21.
Jahrhunderts setze ich mich als Ingenieurkritiker für eine innovative Baukultur ein, die Kreativität, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit fördert, technologische und gesellschaftliche Entwicklungen kritisch hinterfragt und eine offene Haltung gegenüber neuen Ideen pflegt.

Digitales

Ingenieur Baukunst

Museum

Als Künstlerischer Leiter des digitalen Museumsprojekts widme ich mich der virtuellen Wiederbelebung historisch bedeutender, jedoch zerstörter oder verlorener Bauwerke. Das Projekt vereint akribische wissenschaftliche Recherche, digitale Modellierung und kreative Kuration, um diese Bauwerke in einer interaktiven virtuellen Umgebung zugänglich zu machen. Dabei stehen nicht nur die Rekonstruktion der Gebäude, sondern auch deren kultureller Kontext und ihre Bedeutung für die Baugeschichte im Fokus.

Zu den Bauwerken, die im Rahmen des Projekts rekonstruiert werden, zählen die Schinkelsche Bauakademie, die Gaststätte Ahornblatt, der Anhalter Bahnhof., der Alte Kaisersteg, die Hetzerhalle in Weimar, der Münchner Glaspalast und der Seilnetzkühlturm des AKW Hamm-Uentrop. Diese ikonischen Bauwerke sind Teil der Geschichte des Bauingenieurwesens und werden mithilfe von historischen Plänen, Fotografien und Dokumenten digital nachgebildet und um kuratierte Inhalte ergänzt, die ihre Geschichten und Bedeutung erfahrbar machen.

Das Digitale Ingenieurbaukunst Museum ist für mich eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft – eine Gelegenheit, das baukulturelle Erbe lebendig zu halten und gleichzeitig eine Vision für eine Baukultur zu entwickeln, die den Anforderungen unserer Zeit gerecht wird.

BAUSTELLE

BAUWESEN

Als Gründer und Co-Host des Podcasts Baustelle Bauwesen bin ich seit 2019 für die organisatorische und technische Durchführung verantwortlich. Von der Themenplanung bis hin zur Kommunikation mit hochkarätigen Gästen aus Politik, Wissenschaft und Praxis manage ich alle Aspekte, die notwendig sind, um spannende und qualitativ hochwertige Inhalte zu produzieren. Mit einer klaren Vision und kontinuierlichem Einsatz habe ich zusammen mit meinem Co-Host eine Plattform geschaffen, die Expert:innen und Fachkräfte zusammenbringt, um aktuelle sowie zukunftsweisende Themen der Bauwirtschaft zu diskutieren.

Durch diese umfassende Verantwortung stelle ich eine durchgehend hohe Qualität und Konsistenz sicher, was dem Podcast eine treue Zuhörerschaft und eine wachsende Community eingebracht hat. Dank regelmäßiger Veröffentlichungen und eines breiten Themenspektrums hat sich der Podcast als innovative Plattform für den fachlichen Austausch in der Baubranche etabliert. Dabei lege ich großen Wert darauf, eine Brücke zwischen Theorie und Praxis zu schlagen, um die Diskussion über die Zukunft des Bauwesens aktiv mitzugestalten.

ABC e.V.

Der durch den Podcast aktivierte Community Gedanke führte zur Gründung des gemeinnützigen Vereins Attitude Building Collective e.V. Als dessen Gründungsmitglied habe ich maßgeblich zur Entwicklung der Vereinswerte und -strukturen beigetragen. Unsere Mission ist es, Bauschaffende für die dringend notwendige Transformation im Bauwesen zu mobilisieren. Wir setzen uns dafür ein, das Bauwesen ganzheitlich nachhaltiger zu gestalten und zukunftsweisende Impulse für eine nachhaltige Bauwirtschaft zu geben. Der Verein wächst kontinuierlich und umfasst mittlerweile über 30 Mitglieder, die überwiegend aus der Bauplanung stammen.

Durch gemeinschaftliche Projekte und den Austausch zwischen Fachleuten tragen wir aktiv zur Weiterentwicklung einer ökologisch und sozial verantwortungsvollen Baukultur bei.

UPC – BARCELONATECH

Doktorarbeit: A Machine Learning Based Material Homogenization Technique for Masonry Structures

Während meiner Forschungsarbeit an der Universitat Politècnica de Catalunya vertiefte ich mein Interesse an historischen Bauwerken und Baukultur. Im Rahmen meiner Forschungsarbeit an der Universitat Politècnica de Catalunya entwickelte ich eine innovative Methode zur Simulation von Mauerwerksstrukturen, die auf maschinellem Lernen basiert. Der Fokus meiner Dissertation lag auf der Homogenisierung von Materialeigenschaften, um die Genauigkeit der Mikromodellierung mit der Effizienz der Makromodellierung zu verbinden. Durch den Einsatz maschineller Lernverfahren konnte eine neuartige, nichtlineare Homogenisierungsstrategie entwickelt werden, die das Verhalten von Mauerwerksmaterialien effizient auf die Makroebene skaliert.

Diese Methode generiert Benchmark-Daten aus numerischen Tests von Mikromodellen und nutzt diese zur Kalibrierung von Materialgesetzen auf Makroebene. Dies bietet eine präzise und rechenoptimierte Lösung zur Analyse historischer Bauwerke und ermöglicht eine effiziente Simulation des komplexen Verhaltens von Mauerwerksstrukturen.

Baukultur neu denken:  Ingenieurkunst zwischen Fortschritt und Verantwortung“

Ich strebe es an, in einer Baubranche zu arbeiten, die Kreativität, Gleichberechtigung und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt stellt – mit einem besonderen Fokus auf den respektvollen Umgang mit Ressourcen: von der Umwelt, die verändert wird, über die Materialien, die verwendet werden, bis hin zu den Menschen, die sie bearbeiten.

Ich glaube, dass dies nur durch offene Kommunikation erreicht werden kann. Deshalb hinterfrage ich als Ingenieurkritiker bestehende Paradigmen, suche nach neuen Perspektiven und arbeite an der Entwicklung einer modernen Baukultur, die den Herausforderungen unserer Zeit gerecht wird.

Hierbei nutze ich digitale Medien, führe Gespräche mit Expert:innen und publiziere Ideen, die technologische und gesellschaftliche Fortschritte kritisch reflektieren.

Zu meinen Werten gehören Toleranz, Gleichberechtigung, Vertrauen, Kreativität und Mut.

DR. PHILIP KALKBRENNER

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